Himari hält eine Geige am Kinn und blickt in die Kamera
Himari | Bild: Hitoshi Iwakiri
Sebastian Weigle | Bild: Kirsten Bucher

    Konzertinformationen


    Info

    Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie gilt als Inbegriff der romantischen Orchestermusik. Typisch für die Epoche ist schon der erste Ruf der Hörner – eine Klangwelt ersteht, die zugleich warm, idyllisch und sehnsuchtsvoll ist. Dazu erklingen noch zwei weitere Werke der Romantik: Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Zauberoper Oberon und Henryk Wieniawskis Violinkonzert Nr. 1 mit seiner Verbindung von seelenvollem Ausdruck und überwältigender Virtuosität. Als Solistin debütiert die aus Japan stammende, erst 13-jährige Himari bei den Berliner Philharmonikern. Auch Dirigent Sebastian Weigle, der für Zubin Mehta einspringt, gibt sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.


    Besetzung

    Berliner Philharmoniker
    Sebastian Weigle Dirigent (anstelle von Zubin Mehta)
    Himari Violine


    Programm

    Carl Maria von Weber
    Oberon: Ouvertüre

    Werkeinführung

    Henryk Wieniawski
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 14

    Himari Violine

    Werkeinführung

    Pause

    Franz Schubert
    Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große«

    Werkeinführung


    Serviceinformationen

    Konzertdauer ca. 2 Stunden und 15 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause)



    Großer Saal

    47 bis 149 €

    Konzerteinführung
    19.15 Uhr

    Abo K: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


    Großer Saal

    47 bis 149 €

    Konzerteinführung
    19.15 Uhr

    Abo M: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


    Großer Saal

    47 bis 149 €

    Konzerteinführung
    18.15 Uhr

    Abo N: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern

    Biografien

    Sebastian Weigle

    Sebastian Weigle ist seit der Saison 2019 Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. Engagements führten ihn an zahlreiche renommierte Opernhäuser, darunter Berlin, München, Dresden, Hamburg, Zürich, die Wiener Staatsoper, die New Yorker Metropolitan Opera sowie nach Tokio. Bei Konzerten stand er am Pult bedeutender Orchester wie den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Wien und Stuttgart, den Wiener Symphonikern, Bamberger Symphonikern, den großen skandinavischen Orchestern sowie außerhalb Europas in Tokio, Chicago und Melbourne. 

    Von 2008 bis 2023 war Sebastian Weigle Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Zudem war er von 2004 bis 2009 Chefdirigent am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Im Sommer 2007 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen mit einer Neuproduktion von Die Meistersinger von Nürnberg. In Berlin geboren, studierte Sebastian Weigle an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Horn, Klavier und Dirigieren und wurde 1982 zum Erster Solohornisten der Staatskapelle Berlinernannt. 1987 gründete er den Kammerchor Berlin und war Künstlerischer Leiter des Neuen Berliner Kammerorchesters. 1993 wurde er Chefdirigent der Jungen Philharmonie Brandenburg, und von 1997 bis 2002 war er Staatskapellmeister an der Berliner Staatsoper.


    Himari

    Am jüngsten, am schnellsten, am talentiertesten – Superlative reichen kaum aus, um den eindrucksvollen Weg von Himari zu beschreiben. Seit ihrem dritten Lebensjahr spielt sie Geige, drei Jahre später trat sie erstmals mit einem professionellen Orchester auf. Seitdem reitet sie von Japan aus auf einer Welle der Begeisterung um die Welt: Insgesamt 42 erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben – meist mit Sonderauszeichnung – hat sie gewonnen. 2019 nahm sie an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg teil und war die jüngste Teilnehmerin am Konzert der Akademie bei den Salzburger Festspielen, wo sie für ihre herausragende Leistung ausgezeichnet wurde, 2022 wurde sie als eine der jüngsten Studentinnen am Curtis Institute of Music in Philadelphia angenommen. 

    Mittlerweile ist Himari 13 Jahre alt. Ihr Debüt mit dem Philadelphia Orchestra unter Marin Alsop bei der New Year’s Eve Celebration liegt keine drei Monate zurück, nun gibt sie ihr erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Kein Wunder, dass sie als vielversprechendstes Geigentalent ihrer Generation gilt. »Doch wenn man Himari zuhört und die Augen schließt«, sagt Ida Kavafian, ihre Lehrerin am berühmten Curtis Institute, »hört man ihr das Alter gar nicht an. In Himari steckt eine ältere Persönlichkeit und eine kluge Musikerin.«